Tipps und Wissenswertes

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Vorteile Digitaldruck

Individualität

Im Digitaldruck können die Inhalte jeder Seite variieren und das ohne Mehrkosten für den Druck. Mit Hilfe des Digitaldrucks ist eine gezieltere und effizientere Kommunikation möglich. Kunden werden individuell angesprochen, was nachhaltig Aufmerksamkeit erzeugt.

Schnelligkeit

Die Daten werden digital verwaltet, sind problemlos abrufbar, jederzeit aktualisierbar und können innerhalb kürzester Zeit produziert werden – schnell und auflagenexakt.

Umweltbewusstsein

Digital gesteuerte Druckmaschinen kommen ohne die bei Offset-Druckverfahren benötigten Filme, Entwickler, Chemie, Fixierbänder und Druckplatten aus. Das ist gut für unsere Umwelt! Darüber hinaus wird unnötiger Papierabfall vermieden, denn beim Digitaldruck wird nur so viel gedruckt, wie tatsächlich benötigt wird.

Rentabilität

Der Druck extrem kleiner Auflagen bis hin zu einer einzelnen Kopie ist im Offsetdruck nicht rentabel, wird hingegen im Digitaldruck wirtschaftlich sinnvoll.

Effektivität

Eine genaue und effektive Ansprache der Zielgruppe wird immer wichtiger. Fixe und variable Daten können beim Digitaldruck in einem Arbeitsschritt gedruckt werden – dies macht eine individuelle Kundenansprache und wirksame Kommunikation möglich.

Kosten

Ein weiterer Vorteil des Digitaldrucks sind die niedrigen Initialkosten. Im Prinzip ist der Preis, im Gegensatz zum Offsetdruck, pro Exemplar identisch, egal ob die Auflage zehn, hundert oder tausend Exemplare umfasst.

Quelle: Papyrus „Digitaler Steckbrief“

Rund um Digitaldruck

Der Begriff Digitaldruck wird auch als Computer-to-Print bezeichnet und bezieht sich im allgemeinen Sprachgebrauch meist auf eine zusammenfassende Beschreibung der neuen digitalen Drucksysteme. Das Druckbild und somit auch Texte, Grafiken und Bilder werden hierbei im Gegensatz zu anderen Druckverfahren direkt vom Computer in die Druckmaschine übertragen.

Diese notwendigen Informationen werden für jeden einzelnen Druckvorgang neu übertragen, was den Vorteil bietet, dass bei jedem Endprodukt des Digitaldrucks ohne Zeitverlust Texte, Bilder und Grafiken geändert werden können. Zudem werden im Digitaldruck keine Druckplatten benötigt und durch den Einsatz von variablen Daten ergeben sich somit eine Menge neuer Einsatzmöglichkeiten für Druckerzeugnisse.

Quelle: Papyrus „Steckbrief Digitaldruck“.

PDF erstellen

PDF: Ihre Druckvorlagen für ein optimales Druckergebnis

PDF ist das zur Zeit am häufigsten verwendete Format für den Austausch von Daten. Bei der Erstellung Ihrer Druckvorlagen im PDF-Format sind wir Ihnen gerne behilflich. Eine kleine Übersicht, auf welche Punkte Sie bei der Erstellung achten sollten, finden Sie auf unserem Infoblatt.

Download PDF-Infoblatt

Selbstverständlich können Sie uns auch andere Dateien oder offene Dokumente zur Verfügung stellen. Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne unsere Mitarbeiter aus der Druckvorstufe.

Papiergewichtsberechnung

Berechnung des Gewichtes eines Bogens (G)
Länge (mm) x Breite (mm) x Quadratmetergewicht (g/qm) / (geteilt durch) 1.000.000

Berechnung des Gewichts einer Hülle (G)
Länge (mm) x Breite (mm) x Quadratmetergewicht (g/qm) x 2,5 / (geteilt durch) 1.000.000

Papierbegriffe

Ungestrichen
Unveredelte, maschinenglatte oder satinierte Papiere aus einer Mischung unterschiedlicher Faserstoffe.

Satiniert / scharf satiniert
In einem Kalander nachträglich und unterschiedlich stark geglättete Papiere.

Gestrichen
Die Oberfläche des Papiers wird bereits in der Papiermaschine oder nachträglich in einer Streichmaschine durch einen Strichauftrag veredelt. Daraus ergibt sich eine bessere Druckwiedergabe.

Matt gestrichen
Die Oberfläche des Papiers wird in einem zusätzlichen Arbeitsgang mit matten Pigmenten gestrichen.

Halbmatt gestrichen / gestrichen (silk/satin)
Ein besonderer Strichauftrag und / oder spezielles Kalandrieren erzeugen eine halbmatte Oberfläche.

Glänzend gestrichen
Durch nachträgliches Satinieren und einen speziellen Strichauftrag entsteht eine glänzende Oberfläche.

FCO
In der Papiermaschine (online) gestrichenes Papier mit matter oder glänzender Oberfläche.

Quelle: Michaelis Papier „Paperbook“

HKS-Farben und Euroskala 4c

HKS zu Euroskala

4-, 5- oder sogar 6-farbig? HKS oder Euroskala?

Bei manchen Druckprodukten sind Schmuckfarben (z.B. HKS oder Pantone) für die Wiedererkennung unbedingt erforderlich. Im Zusammendruck mit Fotos kommt es durch die Schmuckfarben schnell zu einem 5- oder sogar 6-farbigen Druck. Um die Druckkosten zu verringern, gerade auch bei kleineren Auflagen und im Digitaldruck, können Schmuckfarben in Euroskala gedruckt werden.

Eine Hilfe für die Umwandlung von HKS-Farben in Euroskala finden Sie auf unserem Infoblatt:

Download HKS-Infoblatt

Gewichte für Papiere

Gewichte für Papier-/Kartenformate:

DIN A6 (105 x 148 mm)

  • 70g = 1,1 g
  • 80g = 1,3 g
  • 90g = 1,4 g
  • 100g = 1,6 g
  • 120g = 1,9 g
  • 150g = 2,4 g
  • 170g = 2,7 g
  • 200g = 3,1 g
  • 250g = 3,9 g
  • 300g = 4,7 g

DIN Lang (100 x 210 mm)

  • 70g = 1,5 g
  • 80g = 1,7 g
  • 90 g = 1,9 g
  • 100g = 2,1 g
  • 120g = 2,6 g
  • 150g = 3,2 g
  • 170g = 3,6 g
  • 200g = 4,2 g
  • 250g = 5,2 g
  • 300g = 6,3 g

DIN A5 (148 x 210)

  • 70g = 2,2 g
  • 80g = 2,5 g
  • 90g = 2,8 g
  • 100g = 3,2 g
  • 120g = 3,8 g
  • 150g = 4,7 g
  • 170g = 5,3 g
  • 200g = 6,2 g
  • 250g = 7,8 g
  • 300g = 9,3 g

DIN A4 (210 x 297 mm)

  • 70g = 4,4 g
  • 80g = 5,0 g
  • 90g = 5,6 g
  • 100g = 6,3 g
  • 120g = 7,5 g
  • 150g = 9,4 g
  • 170g = 10,7 g
  • 200g = 12,5 g
  • 250g = 15,6 g
  • 300g = 18,7 g

DIN A3 (297 x 420 mm)

  • 70g = 8,8 g
  • 80g = 10,0 g
  • 90g = 11,2 g
  • 100g = 12,5 g
  • 120g = 15,0 g
  • 150g = 18,7 g
  • 170g = 21,2 g
  • 200g = 25,0 g
  • 250g = 31,2 g
  • 300g = 37,4 g

Gewicht für Umschläge

Gewichte für Briefumschläge und Versandtaschen

DIN C6 (114 x 162 mm)

  • 60g = 2,7 g
  • 70g = 3,2 g
  • 75g = 3,5 g
  • 80g = 3,7 g
  • 90g = 4,1 g
  • 100g = 4,6g
  • 110g = 5,1 g
  • 120g = 5,5g

DIN lang (110 x 220 mm)

  • 60g = 3,6 g
  • 70g = 4,2 g
  • 75g = 4,5 g
  • 80g = 4,8 g
  • 90g = 5,4 g
  • 100g = 6,0 g
  • 110g = 6,6 g
  • 120g = 7,2 g

DIN C5 (162 x 229 mm)

  • 60g = 5,6 g
  • 70g = 6,5 g
  • 75g = 7,0 g
  • 80g = 7,4 g
  • 90g = 8,4 g
  • 100g = 9,3 g
  • 110g = 10,2 g
  • 120g = 11,1 g

DIN C4 (229 x 324 mm)

  • 60g = 11,1 g
  • 70g = 13,0 g
  • 75g = 13,9 g
  • 80g = 14,8 g
  • 90g = 16,6 g
  • 100g = 18,5 g
  • 110g = 20,4 g
  • 120g = 22,2 g

Quadratisches Format (220 x 220 mm)

  • 60g = 7,3 g
  • 70g = 8,5 g
  • 75g = 9,0 g
  • 80g = 9,7 g
  • 90g = 10,9 g
  • 100g = 12,1 g
  • 110g = 13,3 g
  • 120g = 14,5 g

Kompaktbrief (125 x 235 mm)

  • 60g = 4,4 g
  • 70g = 5,2 g
  • 75g = 5,5 g
  • 80g = 5,9 g
  • 90g = 6,6 g
  • 100g = 7,3 g
  • 110g = 8,0 g
  • 120g = 8,3 g

Druckbegriffe

Druckfarben
Einzusetzen sind oxidativ trocknende Farben (Folienfarben).
Für Naturpapiere sollten die von den Farbherstellern empfohlenen Farbserien angewendet werden.

Farbreihenfolge

  • Bei Einfarbenmaschinen: Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz
  • Bei Zweifarbenmaschinen: Cyan-Magenta, Schwarz-Gelb
  • Bei Vierfarbenmaschinen: Schwarz-Cyan-Magenta-Gelb

Trocknung
Beim Wegschlagen der Farben kann es zu einer längeren Trocknungszeit kommen. Unter normalen Umständen ist nach 24 Stunden eine Weiterverarbeitung problemlos möglich. Trockenstoff beschleunigt den Trocknungsvorgang. Für die Trocknung der Druckfarbe ist der pH-Wert des Wischwassers sehr wichtig. Der Wert von 5,3 sollte nicht unterschritten werden, damit die Trocknungszeit nicht unnötig verlängert wird. Pudernverhindert das Ablegen; die Körnung des Puders sollte demnach dem Flächengewicht und der Oberflächenstruktur des zu bedruckenden Papiers angepasst werden. Eine geringere Stapelhöhe kann den Trocknungsprozess unterstützen bzw. beschleunigen.

Rasterweiten
Die Oberflächenbeschaffenheit des Papiers ist entscheidend dafür, ob im Druck mit 54er, 60er bzw. 70er Rastern gute Ergebnisse erzielt werden können.

DIN-Formate in mm

Viele Druckprodukte werden in DIN-Formaten erstellt. Die DIN-Norm 476 ist die Norm für Papierformate, die durch das Deutsche Institut für Normung festgelegt wurde.

DIN-A-Formate:

  • A0 = 841 x 1189 mm
  • A1 = 594 x 841 mm
  • A2 = 420 x 594 mm
  • A3 = 297 x 420 mm
  • A4 = 210 x 297 mm
  • A5 = 148 x 210 mm
  • A6 = 105 x 148 mm
  • A7 = 74 x 105 mm

 DIN-B-Formate:

  • B0 = 1000 x 1414 mm
  • B1 = 707 x 1000 mm
  • B2 = 500 x 707 mm
  • B3 = 353 x 500 mm
  • B4 = 250 x 353 mm (Versandtaschen)
  • B5 = 176 x 250 mm (Versandtaschen)
  • B6 = 125 x 176 mm (Versandtaschen)
  • B7 = 88 x 125 mm

DIN-C-Formate:

  • C0 = 917 x 1297 mm
  • C1 = 648 x 917 mm
  • C2 = 458 x 648 mm
  • C3 = 324 x 458 mm
  • C4 = 229 x 324 mm (Versandtaschen)
  • C5 = 162 x 229 mm (Versandtaschen)
  • C6 = 114 x 162 mm (Versandtaschen)
  • C7 = 81 x 114 mm

DIN-lang

  • 220 x 110 mm

Digitale Techniken im Workflow

Unter der Bezeichnung „Workflow“ wird die Abfolge einzelner Prozessschritte oder Fertigungsstufen innerhalb eines Arbeitsablaufes zusammengefasst. Im Hinblick auf den Digitaldruck bedeutet das, dass der Wokflow direkt beim Kunden beginnt und von dort aus die Daten mit Hilfe des Computers in die Druckvorstufe geliefert werden. Das ermöglicht eine Zeitersparnis, da die vorhandenen Daten als digitales Seitenlayout erstellt werden. Dieses wird anschließend in eine Bitmap konvertiert, in der die digitalen Rasterpunkte für die spätere Bildwiedergabe erzeugt werden. Für die Abwicklung eines solchen Workflows gibt es je nach Ausstattung der Druckerei verschiedene Computer-to-Techniken.

Quelle: Papyrus „Steckbrief Digitaldruck“.

Digital-Technologien

Laserdruck mit Trockentoner
Der Laserdruck mit Trockentoner ist eine der am häufigsten verwendeten Technologien im Digitaldruck. Das Verfahren basiert hierbei auf dem Zusammenspiel von positiven und negativen Ladungen, wobei der Toner unter Einwirkung von Hitze (bis 200 Grad C) auf dem Papier fixiert wird. Die hierbei verwendeten Papiere müssen bestimmte Feuchtigkeitsanforderungen erfüllen, um die Qualität auch in der späteren Planlage beizubehalten. Diese Bedruckstoffe werden auch als Preprint-Papiere beschrieben.

Inkjet
Inkjet bedeutet, dass flüssige Farbe bzw. Tinte während des Drucks verwendet wird. Diese wird durch Luftdruck auf Papier oder andere Bedruckstoffe aufgespüht. Drei unterschiedliche Verfahren sind gängig: Continuous-Jet-Verfahren, Drop-on-demand-Verfahren, Bubble-Jet-Verfahren.

Continuous-Jet-Verfahren:
Bei diesem Verfahren wird im Druckkopf des Druckers der vorhandene Tintenstrahl in einzelne Tröpfchen zerlegt. zuerst wird hierbei permanent Tinte in den Düsenraum gesprüht, wodurch sich ein andauernder Tintenstrahl entwickelt. Dieser wird anschließend durch elektrostatische Aufladung und durch einen schwingenden Kristall in besagte Einzeltropfen zerteilt, die auf dem Papier eine hervorragende Auflösung von bis zu 1.200 dpi erzeugen.

Drop-on-demand-Verfahren:
Diese neuere Drucktechnologie erzeugt die Tropfen erst bei tatsächlichem Bedarf („Tropfen-auf-Anforderung“). Das bedeutet, dass für jeden zu druckenden Punkt ein Tintentropfen aus der entsprechenden Druckdüse unter Druck auf die festgelegte Oberfläche gesprüht wird. Bei der Pezo-Technik wird ein Kristall eingesetzt, mit dessen Hilfe die Tinte aus der Düse geschossen wird. Da sich der Piezo-Kristall unter Stromeinwirkung zusammenzieht, wird der Düsenraum verkleinert. Der dadurch entstehende Überdruck schießt den Tintentropfen auf den Bedruckstoff. Nach Abschalten des Stromes wird der Kristall wieder kleiner und der Düsenraum vergrößert sich. Dadurch entsteht ein Unterdruck, der neue Tinte aus dem Vorratsbehälter zieht. Dieser Ablauf passiert so schnell, dass mehr als 4.000 Tropfen pro Sekunde somit erzeugt werden.

Bubble-Jet-Verfahren
Das Bubble-Jet-Verfahren funktioniert durch kleine Heizelemente, die in der Nähe der Düse die Tinte verdampfen lassen und unter Stromeinwirkung Wärme erzeugen. Durch jeden Heizimpuls entsteht eine Flüssigkeitsblase, mit deren Bildung in der Düsenkammer ein Überdruck entsteht. Deshalb wird ein Tintentropfen aus der Düse auf den Zeichnungsträger ausgestoßen. Wenn die besagten Heizelemente wieder abkühlen, fällt die Blase in sich zusammen und durch entstehenden Unterdruck wird Tinte aus dem Vorratsbehälter gesaugt.

Hybrid-Druck
Das Besondere am Hybrid-Druck ist, dass er zwei Drucktechnologien in einem Druckauftrag kombiniert und das Papier sowohl in der Offsettechnik (hohe Druck- und Bildqualität) als auch in der digitalen Drucktechnik (ermöglicht personalisierte Inhalte) einsetzt. Hierfür muss das verwendete Papier allerdings auch unterschiedliche Anforderungen erfüllen und verschiedenen Herausforderungen gewachsen sein. Diese reichen von hohen Temperaturen über elektrostatische Aufladungen beim Tonertransfer bis hin zu hohem Druck (z.B. in der Fixiereinheit). Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Kontakt des Papiers mit Toner oder Tinte mit den ölbasierten Tinten bei Offsetdrucken und deren Eigenschaften kompatibel sein muss.
Das anschließende Druckergebnis kann gegebenenfalls weiterverarbeitet und bspw. durch Veredelungen, Prägen oder Falzen beansprucht werden.

High-Speed-Inkjet-Druck
Für den High-Speed-Inkjet-Druck und seine rasante Entwicklung in den letzen Jahren gibt es mehrere Gründe. Zum einen wird gezieltes Marketing (z.B. als Aufdruck auf Rechnungen oder durch personalisierte Mailings unter Einsatz variabler Daten) oder eine höhere Produktivität bei Buchdruck immer wichtiger. Außerdem können durch die hohe Leistung der Maschinen im Farbdruck (200 m/min. und mehr) neue Möglichkeiten im Hinblick auf das Papier aufgedeckt werden.
Dieses muss aufgrund der hohen Druckgeschwindigkeit und der verschiedenen Arten von Tinten, entweder wasserbasierte (dye ink) oder pigmentierte Tinten (pigment ink), bestimmte Anforderungen erfüllen. Somit wird das Papier zu einem wichtigen Erfolgsfaktor in Bezug auf Druckqualität oder Laufeigenschaft. Deshalb ist es im High-Speed-Inkjet-Druck von großer Bedeutung, die richtigen Papiere zu verwenden, da nur hierfür optimierte Bedruckstoffe das volle Potential dieser Maschinen ausschöpfen können.

LFP (Large Format Printing)
Unter Large Format Printing wird der Großformatdruck auf Rollenware mit Hilfe eines digitalen Drucksystems verstanden, der sich aus dem einfarbigen Plotterbereich entwickelt hat.
Die Vorteile solcher LFP-Drucksysteme zeigen sich im qualitativ hochwertigen Ausdruck farbiger Großformate in kleiner bis mittlerer Auflage. Die verschiedenen digitalen Drucktechniken wie z.B. Inkjet- oder Thermoverfahren werden mit diesem LFP-Drucksystemen auf den unterschiedlichsten Papieren und Bedruckstoffen für die Bildübertragung angewandt
Weitere Einsatzbereiche sind z.B. der Plakat- und Bannerdruck.

Quelle: Papyrus „Digitaler Steckbrief“

Computer-to-Techniken

Als Computer-to-Techniken werden im Digitaldruck die verschiedenen technischen Möglichkeiten und Verfahren beschrieben, die während des digitalen Workflows zur Abwicklung und zum Handling der Daten angewandt werden können.
Hierbei gibt es vier verschiedene Ausgabetechniken, die sich wie folgt unterscheiden lassen:

  • Computer-to-Film = vollständige Belichtung von Filmen aus dem digitalen Satz
  • Computer-to-Plate = Druckplatten werden direkt vom Computer aus belichtet
  • Computer-to-Press = Druckplatten werden digital in der Druckmaschine belichtet
  • Computer-to-Print = Druckseiten werden zur Druckform ausgeschossen und vom Computer in die Druckmaschine übertragen.

Diese Computer-to-Print-Techniken lassen sich auch als Non-Impact-Printing-Methoden bezeichnen, da bei diesen digitalen Drucksystemen keine Druckplatte benötigt wird, um das gewünschte Endprodukt zu erstellen. Es reichen digitale Daten aus, was den Vorteil bietet, dass diese während der Auflage verändert werden können.

Darüber hinaus lassen sich zwei Grundarten des Digitaldrucks unterscheiden: Zum einen gibt es digitale Verfahren, die auf Laserdruck (Xerografie) basieren und oft in Laserdruckern oder Kopierern angewendet werden. Hierbei wird ein Trockentoner verwendet, wobei es auch Methoden mit Tonern in Form von flüssiger Farbe gibt. Eine weitere Art des Digitaldrucks ist der Tintenstrahldruck.

Quelle: Papyrus „Digitaler Steckbrief“

CMS – Color Management System

Der Begriff Farbtreue beschreibt die Fähigkeit, den Eindruck der Farben zwischen der Ein- und Ausgabe eines Bildes originalgetreu wiederzugeben. Hierfür werden sogenannte Farbmanagementsysteme (engl. CMS, Color Management System) verwendet.

Diese Farbmanagementsysteme sind Computerprogramme, deren Aufgabe es ist, die geräteabhängigen Farbbeschreibungen zu konvertieren und somit für eine einheitliche Farbgebung über die gesamte Bildproduktionskette hinweg zu sorgen. Der Vorteil hierbei ist, dass jedes Gerät die Farben in einem Farbmanagementsystem annäherend gleich darstellt. Des Weiteren kann mit Hilfe eines Farbmanagementsystems auch die Umwandlung der Daten eines Farbraums in einen anderen, z.B. von RGB in CMYK, durchgeführt werden.

Quelle: Papyrus „Digitaler Steckbrief“

Bedruckstoff

Die Bedruckstoffe sind maßgeblich für den Einsatz digitaler Drucktechniken, da sowohl die Leistungsfähigkeit sowie die Qualität der Bildwiedergabe von digitalen Drucksystemen darauf abgestimmt sein muss. Auch die Oberflächenbeschaffenheit der Bedruckstoffe ist entscheidend für diese Qualität und vor allem bei Drucksystemen, die mit Toner und Tinten funktionieren, wichtig. Allerdings müssen beim Einsatz von Toner und Tinten als färbende Substanzen andere Bedruckbarkeitskriterien beachtet werden als bei herkömmlicher Druckfarbe, was zur Entwicklung und Herstellung von speziell für den Digitaldruck geeigneten Papieren führt.

Quelle: Papyrus „Digitaler Steckbrief“